Tunier 2018 - Handwerkerverein Viechtach

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Aktivitäten > Aktiv gesellschaftlich > Schafkopf
Das letzte Schafkopfrennen der Stadt richtet der Handwerkerverein Viechtach aus:

„Spuin – is recht“, diesen Satz bzw. diese Frage hörte man am vergangenen Freitag immer wieder im Gasthaus Sonnenblick in Schlatzendorf. Der Grund war, der Handwerkerverein Viechtach e. V. hatte alle Kartenspiel - Freunde, zum 23. Preisschafkopfen des Handwerkerverein eingeladen.

Leider ist das traditionelle Handwerker – Schafkopfen, das letzte „Schafkopfrennen“ in Viechtach, denn rentabel sind Preiskartenspiele heute für ausrichtende Vereine nicht mehr, stellt Vorstand Alois Pinzl vom Handwerkerverein fest. Trotzdem werden die Handwerker an dem „Turnier“, das traditionell am letzten Freitag im Oktober statt findet fest halten. Denn wir wollen hier keine Gewinne erzielen, sondern für „Spass und Unterhaltung“ sorgen, so die Vereinsverantwortlichen.

Gespielt wird der Ur-Schafkopf mit der langen Karte, bei dem der sogenannte „Alte“ (Eichelober) „Muss“ wenn kein Spiel angesagt wird. Wentzen gibt es nicht und selbstverständlich gibt es auch keine „laufenden Ober“. Nur Sau-Spiele und Solos sind zulässig. Geschrieben werden die 60 Spiele im Modus „Plus-Minus“. Daran wollen die Handwerker auch künftig festhalten.

So „zockten“ auf  9 Tischen 36 Spieler um den Gewinn der „Schweinspreise“. Gegen etwa 22.°° Uhr stand fest, dass der Sieger Erich Aichinger heißt. Aichinger gewann das Borstentier mit 33 Punkten vor dem Zweitplatzierten Otto Geiger (29 Punkte) und Nikolaus Held mit 25 Pluspunkten. Die beste Frau war Franziska Held, die mit 19 Punkten Platz 8 belegte. Weniger Glück hatte Josef Heigl, mit  satten 45 Minuspunkten erhielt er den „Patzerpreis“., in Form einer Schwarzwurst mit einem Packerl Karten zum Üben.

Die Spielleitung und Organisation übernahm Vorstand Alois Pinzl, unterstützt von Erwin Schürzinger, Horst Knötig und Karl Heinz Pledl. Der Vorstand  bedankte sich bei allen Mitspielern für ihr Kommen sowie Allen, die das Preisschafkopfen wieder zu einem Erfolg werden ließen.

  
 

 
 
v. r. n. l. Gewinner Erich Aichinger; Handwerkervorstand Alois Pinzl – stellv. Vorsitzender Karl Heinz Pledl


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