Firma Fenecon - Handwerkerverein Viechtach

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AK Umwelt besucht Firma fenecon zum Thema Stromspeicherung

Wie ist die Energiewende zu schaffen?


Alois Pinzl dankt Franz Josef Feilmeier für die interessante Veranstaltung – im Hintergrund, Batterie-Stromspeichersysteme


Neben der effizienteren Verwendung von Energie, muss Strom aus allen regenerativen Formen genutzt werden. Ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Energiewende ist jedoch die Speicherung von Energie.

Nachdem die Mitglieder des AK Umwelt und des Handwerkerverein Viechtach im letzten Jahr ein Pumpspeicherkraftwerk besichtigt hatten, wollten sie sich diesmal über die Stromspeichersysteme des Deggendorfer Unternehmens fenecon informieren. Alois Pinzl, der Kreisvorsitzender des engagierten Arbeitskreises und Handwerkervorstand, begrüßte am vergangen Freitag dazu über 40 Interessierte.

Die Teilnehmer der Fahrt wurden in Deggendorf von Geschäftsführer Franz-Josef Feilmeier erwartet, der das Unternehmen mit einem interessanten Vortrag vorstellte. Ziel von fenecon ist eine dezentrale und erneuerbare Energieversorgung. Sie integrieren dazu Photovoltaik, Energiespeicher, E-Mobilität und LED zu einem sinnvollen Gesamtkonzept. „Wir bekennen uns zum Ziel einer 100% Energiewende.“ lautet die Philosophie des Unternehmens.

Mit einer Photovoltaikanlage könne ein Privathaushalt bereits ein Drittel an Autarkie erreichen. Mit einem Stromspeicher würde sich diese Unabhängigkeit auf ca. 2/3 steigern. „Aber hier sollten Sie nicht aufhören!“ Feilmeier erklärte den Besuchern wie wichtig die Netzstabilität sei. Diese komme nicht zustande, wenn jeder PV-Anlagenbetreiber den Überschussstrom – meist zeitgleich – per EEG einspeist und der Energieversorger Strom immer dann bereitstellen muss, wenn gerade aus dem Netz bezogen wird.

Feilmeier stellte als Lösung das FEMS (fenecon Engergie Management System) und den fenecon Energy Pool vor. Durch die FEMS Software optimiert man den Eigenverbraucht intelliegent und durch den Energy Pool verhilft eine „App“ zum Aufladen der Speicher mit kostenlosem Strom aus dem Netz, sobald dort negative Strompreise nutzbar sind. Fenecon arbeitet dabei mit regionalen Partnern zusammen, die Strom aus Windkraftanlagen und aus Wasserkraft erzeugen. Dadurch kommt auch der Rest der benötigten Energie aus 100% dezentralem Ökostrom.

Im Anschluss an den Vortrag konnten die Mitglieder des AK ihre Fragen an Herrn Feilmeier richten. Es wurden die verschiedenen Speichersysteme vorgestellt und die Besucher konnten sich beraten lassen. Der Vorsitzende Alois Pinzl bedankte sich im Namen der Teilnehmer bei Herrn Feilmeier für die interessante Veranstaltung.

Anschließend besuchte man die Gaststätte „Zur Knödelwerferin“ um die Eindrücke des Vortrages bei einem Abendessen zu besprechen. Pinzl wies dabei auf die nächsten Termine des AKU hin: Unter anderem ist auch dieses Jahr ein politisches Gespräch geplant – ein Kabinettsmitglied wird dazu nach Viechtach eingeladen.




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