Brauerei Kulmbach - Handwerkerverein Viechtach

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Handwerker in der Bierhauptstadt

Traditionell ist beim Handwerkerverein Viechtach e. V. der Vereinsausflug an eine Informationsfahrt gekoppelt. Alle Jahre unternimmt der Verein einen eintägigen Ausflug mit Zielen in Bayern.

Wenige Tage nach Bekanntgabe war der Bus der Firma Aschenbrenner wieder sehr gut gefüllt. Denn die Vereinsverantwortlichen stellten wieder ein interessantes und perfekt organisiertes Programm zusammen.

Pünktlich um 6.00 Uhr begrüßte Vorsitzender Franz Wittmann die Reisegruppe, welche sich von Viechtach aus ins „Oberfränkische“ machte. Bei regnerischem Wetter peilte man zunächst Kulmbach an, bereits bei der Hinfahrt, durch das Fichtelgebirge wurde den Teilnehmenden interessantes über Geschichte, Land und Leute erklärt. Dazu war Willi Schießl bereits vor einigen Wochen in den Norden Bayerns gefahren.

In Kulmbach besichtigten die Handwerker das Bayerische Brauereimuseum. Es ist das größte und wohl informativste Museum um den Gerstensaft. Gerade für die Handwerker, die selber kurz vor der Eröffnung ihres Museum in Viechtach stehen, war die Besichtigung sehr interessant. In der Führung erfuhr die 40köpfige Reisegruppe, dass Bier erstmal im heutigen Irak gebraut wurde. Aus jedem Getreide könnte man Bier brauen, aber das Bayerische Reinheitsgebot verbietet dies in unseren Breiten, so heißt es in Bayern seit dem 16Jahrundet „Hopfen und Malz Gott erhalts“. Was die Handwerker aber gerne hörten, dass Bier nicht nur Gesund ist, sondern auch beruhigend wirkt und so ließ man sich nach der Museumsbesichtigung in der zum Museum gehörenden Schänke nieder.

Anschließend ging es nach Kulmbach. In einer Stadtbesichtigung machte man sich ein Bild von der mächtigen Plassenburg, die über der Stadt errichtet wurde, sie ist das Wahrzeichen der 30 000 Einwohner Stadt. Kulmbach bezeichnet sich als Hauptstadt des Bieres, begründet weil sie im Mitte des Jahrhunderts mit 26 Brauereien eine der Größten „Brauerei – Dichten“ Bayerns hatte. Interessierte schauten sich in der Petrikirche um, eine der vier großen Kirchen, von denen jede in eine andere Himmelsrichtung zeigt (Spitalkirche, Nikolaikirche und die Katharinenkapelle).

Weiter ging es mit dem Bus über Weigendorf nach Öd wo in einer durch das Fernsehen bekannten Gastwirtschaft „die Fränkische Brotwurscht“ verköstigt wurde.

Heimwärts stärkte man sich wie schon bei der Anreise mit einer selbst mitgebrachten Brotzeit, und Alle waren sich bei der Rückkehr gegen 19.°° Uhr einig: Die „Daheimgebliebenen“ hatten eine Menge versäumt und im nächsten Jahr starten die Handwerker wieder durch – voraussichtlich geht es dann wieder ins Gebirge, denn in den letzten 17 Jahren wurde beim Vereinsausflug nur einmal (2004) der weißblaue Freistaat verlassen.

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