Jahr 2016 - Handwerkerverein Viechtach

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Handwerker leben Tradition seit vielen Jahrzehnten

Jahrtag mit Kirchenzug, Gottesdienst und gemeinsamem Essen am Sonntag
von Stefan Muhr


Beim Jahrtags-Kirchenzug: Die Mitglieder des Handwerkervereins mit ihrem Vorsitzenden Alois Pinzl (vorne rechts) und Bürgermeister Franz Wittmann (vierter von links) auf dem Weg zum Gottesdienst. − F.: S. Muhr

Ein Verein, der die Tradition lebt: Zum 112. Mal hat der Handwerkerverein Viechtach gestern seinen Jahrtag gefeiert.

Von der Stadtkapelle angeführt zog eine Abordnung des Vereins in die Stadtpfarrkirche ein. Treffpunkt war das Handwerkermuseum. Von dort ging es über die Ringstraße und Mönchshofstraße zur Stadtpfarrkirche. Mit dabei beim Zug und Festgottesdienst waren rund 30 Handwerker und Handwerkerfrauen. Den Jahrtags-Gottesdienst zelebrierte Stadtpfarrer Dr. Werner Konrad mit Diakon Josef Aigner.
Nach der Messfeier ging es zum Gasthof "Zum Iglhaut". Unter den Teilnehmern begrüßte Handwerker-Chef Alois Pinzl junior einige Ehrenmitglieder des Vereins, einige Stadträte und Bürgermeister Franz Wittmann. 333 Mitglieder hat der im Jahr 1899 gegründete Handwerkerverein. Dass trotzdem erst der 112. Jahrtag gefeiert wurde, ist der "Vereinspause" während der Weltkriege geschuldet.

Dennoch gehören die Handwerker zu den traditionsträchtigsten Vereinen in der Stadt Viechtach, wie Rathauschef Franz Wittmann betonte. Dass ein Verein die Tradition so konsequent aufrechterhält, sei in der heutigen Zeit selten. Ein Dank sowohl vom Stadt- als auch vom Handwerkeroberhaupt Alois Pinzl ging an die Mitglieder. Ohne sie gehe es nicht, darin waren sich Wittmann und Pinzl einig.

Pinzl hob in seiner Rede vor allem die festen Öffnungszeiten und Führungen im Handwerkermuseum hervor sowie die politische Gesprächen und das Preisschafkopfen. Zudem würde die Handwerker ihren Beitrag für die Gesellschaft leisten, indem sie die Kinderspielstraße beim Bürgerfest oder das eigene Oktoberfest ausrichten. "Da darf man auch einmal stolz sein", findet Alois Pinzl.

Doch nicht nur die Gegenwart sei wichtig, sondern auch die Vergangenheit. Dafür würden die Ehrenmitglieder stehen, aber auch die im vergangenen Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder. Es wurde eine Gedenkminute eingelegt für Alfred Haimerl, Günther Wittmann, Sepp Niedermayer, Franz Xaver Moser und Karl Schub.

Nach der Bekanntgabe anstehender Vereinstermine gab der Handwerkervorsitzende noch den Hinweis, dass bei Interesse Vereinsjacken erworben werden können. Der Eigenanteil beträgt 90 Euro.



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