Ferien 2007 - Handwerkerverein Viechtach

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Ferienprogramm 2007

Der Jäger und der Falkner „Wenn Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen“

Auch in diesem Jahr beteiligte sich der Handwerkerverein Viechtach e. V., unter der Leitung von Alois Pinzl jun. am Ferienprogramm der Stadt Viechtach. Die letzten Jahre wurde immer der Weg eines Rohstoffes aus der Natur bis zum fertigen Produkt eines Handwerkers gewählt. Wie der Weg vom Baum, über ein Sägewerk zum Schreiner, oder der Weg vom Korn über die Mühle zum Bäcker. In den letzten beiden Jahren wählte man Tiere in Verbindung eines Handwerksberufs als Thema, so besichtigten Ferienkinder Bienen und fanden sich letztlich beim Imker ein oder im letzten Jahr Pferd mit dem Besuch eines Hufschmiedes.

In diesem Jahr wählten die Handwerker die heimischen Tiere im Wald aus. So hieß das Motto beim Ferienprogramm in diesem Jahr: „Der Jäger – ein Teil zum Schutz der Natur“.

So ging es bei herrlichem Wetter mit Kleinbussen zunächst zum Distelberg, wo die Jäger Armin Ast (Viechtach), Josef Bauer (Bodenmais) und Stefan Saller (Bodenmais) dem interessierten „Jungpublikum“ sämtliche Tiere anhand von Präparaten vorstellten. Dabei wurde deutlich, dass ein Jäger nicht ein Schießer oder Feind der Tiere ist, sondern dass es die Pflege der Natur ist, die den Jägern am Herzen liegt. „Was ich liebe, bewahre ich“ betont Armin Ast, der verantwortliche Jagdpächter Viechtachs. Mit viel Fingerspitzengefühl erklären die drei jungen Jäger in grüner Jägermontur den Kids verschiedene Felle, Geweihe, Baumarten und Ausrüstungsgegenstände wie Fernglas oder Jagdhorn, auf dem sie dann gemeinsam ein Halali bliesen. Sehr zur Freude der Kinder hatten die Jäger ihre Hunde mitgebracht, dies sind Helfer der Jagd erklären sie am „Lernort Natur“ im Wald.

Ein weiterer Helfer des Jägers können auch Greifvögel sein. So ging es zur nächsten Station, zur Himmelwies im Gemeindebereich Kollnburg. Wo Jäger und Falkner Willi Burkhardt die 20 Ferienkinder bereits erwartete. Burkhardt stellte zunächst seine gefiederten Freunde vor. Unter den zahlreichen Greifvögeln waren mehrere Falkenarten, Bussard, Steinadler, Uhu und Eule. Dann kam es aber zum Höhepunkt für die Kinder, der Falkner lies mehrere seiner artgeschützten Tiere in die Luft steigen. Im Sturzflug fingen die Vögel treffsicher ihre Beute-Attrappe, unter dem Applaus der beeindruckten Kinder.

Unter dem Motto wer lernt, soll auch essen ging es wieder zurück zum alten Rathaus, wo eine Brotzeit und Limo auf die Kinder wartete.

Noch während der Stärkung waren sich Kinder und die organisierenden Handwerker einig, ein schöner und aufschlussreicher Vormittag war zu ende, und die „Daheimgebliebenen“ hatten eine Menge versäumt.

von Alois Pinzl jun.

Die Jäger Armin Ast, Josef Bauer und Stefan Saller

Die Ferienkinder und Falkner Willi Burkhardt mit einen Wanderfalken

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